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Alles neu macht der…März! Küche Teil V

Weiter geht es mit dem letzten Teil unseres Küchenrenovierungsundumbauberichtes (das ist aber ein langes Wort, das es höchstwahrscheinlich gar nicht wirklich gibt). Wer die letzten vier Teile fleißig verfolgt hat, ist auf Stand und weiß, dass uns „eigentlich“ nur noch ein neuer Esstisch und eine Leuchte fehlten. Doch „eigentlich“ ist soooo ein dehnbarer Begriff. Das sollte sich auch uns noch erschließen!

Problem 1: Ich wollte gerne einen weißen Tisch haben und habe relativ lange gebraucht, um einzusehen, dass dieser farblich auf gar keinen Fall zur Küche passen wird. Problem 2: Wir haben nicht besonders viel Platz, was die Auswahl eines anständig großen, aber ausreichenden Tisches ebenfalls erschwerte. Problem 3: Die Farbe der Küche, zu der nichts so recht passen wollte! Also zogen wir erneut (diesmal mit einem Stück Küchenmöbel UND einem Stück Arbeitsplatte bewaffnet) los und raubten sämtlichen Einrichtungsberatern im näheren und weiteren Umkreis den letzten Nerv! Es schien aussichtslos und ich begann, zu resignieren. Hatten wir ein passables Dekor für den Tisch gefunden, fanden wir keine Stühle dazu und umgekehrt. Irgendwann kam mein Mann auf die Idee, das Unterteil unseres alten Tisches weiter zu nutzen und mit dem gleichen Dekor, aus dem auch unsere Arbeitsplatte ist, zu einem neuen Tisch zusammen zu bauen. Ich war gar nicht begeistert von der Idee, weil ich mir gar nicht recht vorstellen konnte, wie es aussehen könnte. Nach diversen Diskussionen (ihr kennt das inzwischen: 10 Trennungen und so…) stimmte ich jedoch ein. Im Nachhinein ehrlich gesagt die beste Entscheidung, die wir schon viel früher hätten treffen sollen (Sorry Schatz!), weil das eben einfach top aussieht und eine saubere Sache ist.

Ein weiteres Problem stellte die Auswahl einer geeigneten Leuchte dar. Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, dass genau über dem Esstisch eine nicht unniedrige Dachschräge verläuft. Ergo kam keine ellenlage Pendelleuchte in Frage und auch kein breiteres Modell (wie diese zarte, mit Kristallen gespickte Schönheit, die mir gefiel) konnte dort Platz finden. Also musste auch hier wieder gecheatet werden. Wieder hatte der Herr des Hauses eine Idee und wir bestellten eine dieser beliebten Leuchten, die aus vielen einzelnen Leuchten bestehen, die alle eine andere Farbe haben. Nur, um sie direkt nach der Lieferung wieder auseinander zu reißen und die drei passendsten für uns zu nutzen. Über den Kniestock und die „Dachbalken“ wurden die Kerlchen montiert. Auf jeden Fall keine Lampenlösung von der Stange und meiner Meinung nach wirklich gelungen!

62_Montage der Leuchten 63_Montage der LeuchtenAufgrund der Lichtbedingungen geben die Bilder leider nicht allzu viel her, aber ich bin froh, dass ich überhaupt welche von der Lampemmontage habe. Hier könnt ihr auch schon einen kleinen Blick auf den Tisch werfen, den ich inzwischen wirklich sehr liebe. Die Stühle waren ein Spontankauf bei IKEA. Nachdem die durchsichtigen Designerstühle uns nicht wirklich überzeugen konnten, hatte Tobias in grau und lila uns sofort auf seiner Seite.

Jetzt will ich euch aber nicht weiter auf die Folter spannen und zeige euch endlich die fertige Küche mitsamt Tisch, Leuchten, Malm und Deko. Also zurücklehnen und das Auge daran ergötzen…

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCWir waren total happy mit unserer „neuen“ Küche und fühlten uns pudelwohl! Zwei Aufgaben hatte mein Mann allerdings noch auf seiner selbst erstellten ToDo-Liste. Das „Küchenradio“ und eine Schalterlösung für selbiges und die LED-Beleuchtung. Ihr wisst ja inzwischen, dass er da ein bisschen perfektionistisch veranlagt ist und solch Spielereien, wie z.B. die USB-Ladestation für unsere Handys hier normal sind…

Der Herr des Hauses hat ein Faible für alte Röhrenradios und daher war die Freude groß, als er im Bekanntenkreis auf ein Angebot eines gut erhaltenen Stückes stiess, welches er sofort als unser neues Küchenradio auslobte. Also wurde das gute Stück abgeholt und schlummerte erst einmal einige Monate auf dem Dachboden.

SONY DSCDoch nachdem die Küche fertig war, konnte auch das Radio endlich auf Vordermann gebracht werden. Also wurde geschraubt, geputzt, getauscht, Verkaufspersonal verrückt gemacht (stellt euch mich nichtsahnendes Kerlchen in einem Elektrofachgeschäft vor! Die Hand voller uralter Widerstände und dem Auftrag, diese in neu zu besorgen. Höhö…) und wieder zusammengebaut. Und was soll ich sagen? Das Schätzchen macht sich super in der Küche und klingt darüber hinaus wahnsinnig gut! Ok, wenn es warm wird, riecht es nach altem Staub, aber das gehört eben dazu ;-)

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCDer letzte Punkt auf der Liste war die Schalterlösung. Denn zwei Lichtschalter und die beiden Schalter für den elektrischen Rollladen waren an einer Stelle nicht genug (Spaß!), so dass hier noch mindestens zwei Plätze mehr benötigt wurden. Was aber einen enormen Komfort mit sich brachte. Bis zu diesem Tag musste das Radio am Radio selbst (wer macht schon sowas?!) und die LED-Beleuchtung über einen eigens dafür versteckt eingebauten Schalter unter den Hängeschränken ein- und ausgeschaltet werden. Eine leichte Übung für den Herren! Seither können wir sowohl das Radio als auch die Beleuchtung direkt am Kücheneingang bedienen, was schon wirklich angenehm ist. Auch, wenn ich mich anfangs immer über solche Ideen lustig mache, lerne ich den damit einhergehenden Komfort doch relativ schnell zu schätzen.

SONY DSC SONY DSCDas war er nun, unser Küchenumbau. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt und freue mich über den ein oder anderen Kommentar.

Als nächstes geht es mit dem Schlafzimmer weiter und ich sehe bei manchen Punkten auf der Agenda schon wieder diverse, gefühlte Trennungen auf uns zukommen. Es bleibt also spannend! ♥

Alles neu macht der…März! Küche Teil IV

In den ersten Teilen unserer Renovierungsgeschichte (hier, hier und hier) habe ich euch bereits erzählt, was bis zum Aufbringen der neuen Tapete schon alles in unserer Küche geschehen ist. Heute geht es weiter. Starten wir also ganz unspektakulär mit dem Streichen der Decke und der Ecken…

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCIch habe mich bereits vor geraumer Zeit in die Farbe „Frozen“ der Schöner Wohnen Farbpalette verliebt und wollte diese ursprünglich für das Schlafzimmer nutzen. Da das Schlafzimmer aber noch lange nicht dran ist und die Farbe auch gut zur Küche passen könnte, haben wir uns auch hier für die Nutzung von Frozen entschieden. Um dem Raum optisch noch etwas mehr Höhe zu verleihen, begannen wir erst ein Stück unter der Decke mit der Farbe. Mein Handwerkermann hat hier immer die besten Kniffe parat und so wurde die Kante unter dem Malerkrepp erst einmal mit Acryl unterfüttert, um ein Verlaufen des Überganges zu vermeiden.

SONY DSCSONY DSCAnschließend ging es los mit der Farbe. Ich war schon total gespannt, wie sie auf der Wand wirkt und war extrem erleichert und happy, als sie richtig toll wurde (man stelle sich an dieser Stelle ein glucksendes Nessy vor…).

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCAllein im noch feuchten Zustand fand ich die Farbe mehr als toll und war noch viel begeisterter, als das Krepp entfernt wurde und eine astreine, gerade Kante zum Vorschein kam. Ich war selig ♥

SONY DSCZeit, um den Hängeschrank wieder an seinen ursprünglichen Platz zu bringen! Eine etwas schwierige Geschichte, aber von der Unterkonstruktion, die mein Mann gebaut hat, habe ich euch ja schon erzählt. Auch der eigens gekaufte Knauf für die Kniestocktür (der inzwischen schon durch ein hübscheres Modell mit türkisfarbenen Sternen ausgetauscht wurde) fand seinen neuen Bestimmungsort und die neue Heizung, die extra etwas niedriger war als die alte, um zukünftig unter den Esstisch zu passen, wurde montiert.

SONY DSC SONY DSC SONY DSCDie neue Arbeitsplatte wurde abgeholt, welche dank des bemassten Plans meines Mannes bestellt wurde (nicht, dass die Herrschaften es nicht trotzdem verbockt hätten und etwas falsches zurecht geschnitten hätten… *grmpf*). Zur Erinnerung hier noch einmal das alte, in die Jahre gekommene Modell mit dem überaus hübschen Muster (börks):

SONY DSCUnd hier das schöne, neue Modell, dessen Auswahl uns den letzten Nerv geraubt hat. Wenn man nur eine neue Arbeitsplatte passend zum ganzen Rest der bestehenden Küche sucht und das Ganze dann auch noch (Schweißausbruch) farblich aufeinander abstimmen will, hat man mit der vorhandenen Holzfarbe (die kein Mensch mehr erkennen kann) denkbar schlechte Karten. Also tingelten wir mit einem Stück Küche bewaffnet durch sämtliche Baumärkte und Küchenstudios der Region, trennten uns gefühlt 10 Mal, fanden gefühlt 11 Mal wieder zusammen und fanden endlich DAS Dekor!

SONY DSC 48_neue ArbeitsplatteWir waren überglücklich mit unserer Auswahl! Auch, wenn es noch etwas dauerte, bis die neuen Teile an ihren Bestimmungsort fanden, weil wir auf eine neue Lieferung warten mussten (einmal mit Profis arbeiten…)! Also betrachteten wir das alte Exemplar noch ein bisschen und beschlossen, die Montage aufgrund der doch etwas komplizierten Zusammensetzung nicht alleine zu übernehmen und uns auch hier nochmals auf einen Fachmann zu verlassen.

SONY DSCInzwischen hatten wir Zeit, uns Gedanken um den blöden Übergang zwischen Hängeschränken und Decke zu machen (ihr erinnert euch noch an das fizzelige Ende der Raufasertapete an der Decke? Das stand jetzt immer noch hässlich raus. Wenn auch hübsch weiß gestrichen…). Von Aluleiste über Styropordekor und Rundeisen war alles dabei. Die Lösung war jedoch denkbar einfach, wenn man über den hauseigenen Elektriker verfügt: Ein technisches Gimmick! Yeah. Also wurde ein Kanal für LEDs montiert, der genau in den Zwischenraum zwischen Decke und Möbel passte und mit fernbedienbaren LEDs bestückt. Jetzt können wir zwischen gefühlt 328 verschiedenen Leuchmöglichkeiten von bunt zu uni über „kittueske Laufleuchten“ auswählen und den Nachbarn unsere Stimmung aufzeigen. Nichts für jedermanns Gemüt, aber wir finden es echt knorke!

SONY DSC SONY DSCDas Steckdosen- und Schalterprogramm wurde in ein anderes, moderneres in Edelstahl und weiß getauscht und die neue Arbeitsplatte wurde in Einzeletappen von mehreren Tagen montiert.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCAnschließend wurden die Ausschnitte gesägt und wir konnten Herd und Waschbecken wieder an ihre ursprünglichen Stellen bringen. Wir waren schwer begeistert, wie sich alles nach und nach zusammenfügte und immer schöner wurde!

SONY DSC SONY DSCDas große Ende rückte in immer greifbarere Nähe. Lediglich die gefühlt unüberbrückbaren Entscheidungsprobleme in Sachen neuer Esstisch und Leuchtenkonzept standen uns noch bevor. Aber vorher war erst einmal einen Tag lang putzen, aus- und einräumen sowie Malm (in lila ♥) aufbauen angesagt.

SONY DSC SONY DSC SONY DSCWir fühlten uns schon sehr wohl in unserer „neuen“ Küche. Wie es weiter ging, könnt ihr in Teil V nachlesen (dachtet ihr euch schon, was?). Wie gefällt es euch bis jetzt?

Alles neu macht der…März! Küche Teil III

Die Küche war künstlerisch verpackt und foliert. Also konnte es endlich ans Eingemachte gehen… Die alte Tapete musste runter (auch, oder vor allem von der schrägen Decke). Und zwar ordentlich. Da wir die Küchenmöbel wie gesagt nicht demontierten, musste um die Hängeschränke herum sehr akkurat gearbeitet werden. Jeder, der weiß, wie fizzelig Raufaser beim Abtapezieren ist, kann sich denken, dass unser Vorhaben zum Scheitern verurteilt war…

SONY DSCEin weiterer Wunsch war, die „Stuckleiste“ aus den Ecken zu entfernen, was kleine Schlachtfelder hinterließ, die großräumig gespachtelt werden mussten. Auch, wenn sie schön aussehen, machten sie uns bei der Wohnzimmerrenovierung geradezu wahnsinnig. Sobald man mit unterschiedlichen Farben arbeitet, ist eine solche Leiste mehr lästig als toll. Außerdem passte sie ohnehin optisch nicht wirklich in die Küche. Also raus damit!

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC23_1_AbtapezierenBevor die neue Tapete an Decke und Wand konnte, musste der Untergrund erst einmal bearbeitet und gespachtelt werden. Wir wissen ja, dass Dellen unschön sind. Egal, ob an der Decke oder am Po.

Für die nötige Bauverpflegung war natürlich gesorgt. Wer will schon auf einer trockenen Baustelle arbeiten?!

25_1_PausenbierSONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCGlatt und zart wie ein Babypopo präsentierten sich Wände, Decke und Türe zum Kniestock. Endlich konnte es weiter gehen. Da wir allerdings beide nicht die „Godfather of Tapeziering“ sind und die erschwerte Lage durch die Schräge (und den fizzeligen Abschluss an den Hängeschränken) uns zusätzlich demotivierte, holten wir uns hier Hilfe. Puhhh… (an dieser Stelle darf man sich zwei erleichterte Gesichter vorstellen).

SONY DSC SONY DSCJetzt mussten wir nur noch warten, bis alles trocken war, damit es weiter gehen konnte…

Farbig wird es demnach in Teil IV!

Alles neu macht der…März! Küche Teil II

Der Termin rückte näher und wir bereiteten uns nach und nach auf die Renovierung vor. Einigten uns auf eine Farbe (ich habe mich zum Glück durchsetzen können :-)), zankten uns über die Esstisch-Lösung und die passenden Stühle dazu, schauten uns alle möglichen Arbeitsplattendesigns an, montierten die neuen Griffe, die ich bei IKEA für günstiges Geld erstand, um die Farbe erst einmal testen zu können.

Kurz, bevor wir starteten, fotografierte ich den aktuellen Stand noch einmal durch. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht optimal, weshalb ihr euch jetzt durch schlechte Bilder quälen müsst…

SONY DSC SONY DSC SONY DSCDas bisherige Design der Arbeitsplatte. Längst nicht mehr zeitgemäß und auch schon etwas mitgenommen. Auf die neue freuten wir uns wohl am meisten.
SONY DSC SONY DSCDer Tisch war übrigens normalerweise ausgeklappt und mit vier Stühlen bestückt. Von zwei Exemplaren hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings schon getrennt, um mehr Platz zu haben.

Wir legten los. Als erstes musste einer der Hängeschränke weichen, da sich dahinter Risse breit machten und wir diese beseitigen wollten. Kaum war der Schrank weg, machte sich ein extrem unangenehmer Geruch in der Küche breit. Nicht ganz so dezent ausgedrückt, roch es nach Scheiße ;-) Die Ursache war jedoch schnell gefunden (dank meinem findigen Mann). Der Vorbesitzer (oder Küchenbauer) muss bei der Montage des Schrankes die Entlüftung des Abwasserrohres angebohrt haben. Sobald die Schraube jedoch raus war, konnte das Lüftchen sich hübsch in der Küche ausbreiten. Lecker. Das Leck wurde geflickt, was aber zur Folge hatte, dass der Schrank dort nicht mehr aufgehängt werden konnte. Also musste eine neue Lösung her…

SONY DSCDas verputzte Stück resultiert übrigens aus einer Wasserleitungsverlegung. Hat also nichts mit unserer Renovierung zu tun. Nur, falls ihr euch wundert…

Glücklicherweise gehört ein Dachboden zu unserer Wohnung, über welchen mein Mann eine Konstruktion für den Hängeschrank realisieren konnte. Hier baute er eine Verspannung, durch die der Schrank wieder bombenfest hält und normal belastet werden kann.

15_Konstruktion DachbodenDer Esstisch wurde kurzerhand ins Wohnzimmer integriert und meine „Kaffeestation“ dort installiert. Kein Tagesbeginn ohne Kaffee. Erst recht nicht bei einem Morgenmuffel, wie mir!

SONY DSCAls nächstes wurden die Maße für die benötigte Arbeitsplatte aufgenommen. Inzwischen hatten wir ein Design gefunden, welches uns beiden gefiel und darüber hinaus sogar noch zur Küche passte (leider kann niemand genau sagen, um welches Holz es sich bei der Küche handelt). Wer hätte gedacht, dass das noch wahr wird… Da die Küche von der Aufteilung für die Arbeitsplatte her etwas komplizierter war, musste ein genau bemasster Plan her…

SONY DSCSONY DSCMit dieser Planung wurde die Platte dann bestellt und wir konnten weiter machen. Wie ihr schon bemerkt habt, bauten wir die restliche Küche nicht ab. Erfahrungsgemäß wird es beim zweiten Aufbau nie wieder so gut, wie beim ersten. Also entschlossen wir uns, drumherum zu renovieren. Demnach machten sich Christo und Jean-Claude ans Werk.

SONY DSCSchon viel erledigt, aber trotzdem noch kein Stück weiter…

Mehr dann in Teil III!

Alles neu macht der…März! Küche Teil I

Nachdem ich im März diesen Jahres hier so groß unsere Küchenrenovierung angekündigt habe, ist online nicht wirklich viel mit den Bildern, die ich eifrig während der Renovierung geknipst habe passiert. Was nicht heißt, dass wir nichts getan haben sondern dass ich wohl einfach zu faul war keine Zeit hatte, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Also nutze ich die kalte, triste Jahreszeit dazu, um euch auf Stand zu bringen.

Wie ich an anderer Stelle schon einmal erzählt habe, nahmen wir uns vor, jährlich ein Zimmer unserer Wohnung zu renovieren (wie der März daraus entstand, weiß niemand mehr. Mai kann ja jeder. Oder so…). In 2012 begannen wir im Westflügel mit dem Wohnzimmer, dessen Renovierung uns allerdings so nachhaltig fertig gemacht hat, dass wir in 2013 von Renovierung nichts mehr wissen wollten. Also erinnerte uns die Küche täglich daran, bis mein Mann sich ein Herz fasste und im November 2013 wenigstens mit ein paar Vorarbeiten anfing.

Generell muss ich vorweg schicken, dass wir die Küche vom Vorbesitzer übernommen haben und die Möbel an sich noch top sind. Daher sprechen wir hier von einer „kleineren“ Renovierung bzw. Modernisierung. Die Möbel sollten aktuellere Griffe bekommen (gold/bronze kann man – muss man aber nicht mögen), wir wünschten uns eine neue Arbeitsplatte (was sich noch als knifflig herausstellen sollte) und eine neue Wandfarbe. Außerdem brannte mein Herz für einen neuen Tisch, da der „alte“ Klapptisch mir nicht mehr schön erschien (und ich seit Jahren keine Buche mehr sehen kann).

Den „eigenen“ Handwerker im Haus haben spart eine Menge Kummer, bringt aber auch technische Wünsche mit sich, wenn es sich dabei um ein Exemplar aus der Elektrozunft handelt. Also machte man(n) sich ans Werk, um seine Wünsche nach elektrischen Rollladen und zusätzlichen Steckdosen  umzusetzen.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCDer Rollladengurt wurde entfernt, der Motor für den elektrischen Antrieb eingebaut, die Löcher verputzt und gefliest.

Der zukünftige Esstisch sollte an der gleichen Stelle stehen, wie der bisherige. Da hier bisher keine Steckdose vorhanden war, wurde nachgerüstet. Schließlich könnte man ja einmal den Wunsch nach einem Raclette o.ä. hegen.

SONY DSCAn diesem Bild seht ihr übrigens, dass es wirklich schon Ende letzten Jahres aufgenommen wurde. Dort stehen nämlich die Adventskalender auf dem Tisch :-)

SONY DSCErschwerte Installationsbedingungen im Kniestock, der seinem Namen von der Höhe her alle Ehre macht.

Ein weiterer, sinnvoller Wunsch meines Mannes war übrigens eine „USB Ladestation“, die uns Erleichterung für die Handys bringen sollte. Grundsätzlich wollten wir nämlich abends beide Handys gleichzeitig an der einen, vorhandenen Steckdose laden und am liebsten noch ein iPad mit dran hängen. Also wurde eine zweite Dose installiert, die Platz für zwei USB-Ladekabel gleichzeitig bietet und welche nun dauerhaft ladebereit sind.

SONY DSCDas waren die ersten Vorarbeiten. Bis zum Frühjahr tat sich erst einmal nichts und das Wort Küche in Verbindung mit Renovierung wurde nicht weiter erwähnt! Ende Februar jedoch hatten wir die Nase voll und beschlossen, jetzt endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bevor wieder ein Jahr ins Land geht. Wir setzten uns einen Termin und zogen die Chose durch…!

Weiter geht es in Teil II.

Alles neu macht der…März! Teil II

Manch einer kann sich vielleicht noch an unser schönes Wohnzimmermassaker vor zwei Jahren erinnern, welches uns allerdings ein traumhaftes, neues Zimmerchen bescherte. Wer sich noch einmal auf Stand bringen möchte, was geschah, weil ich ich eine neue Couch haben wollte, kann hier starten und die gesamte Kategorie „Alles neu macht der…März!“ durchlesen.

Damals nahmen wir uns vor, pro Jahr einen Raum unserer Wohnung zu renovieren und zu modernisieren. Die Nachhaltigkeit des Wohnzimmers und das wahre Leben hielten uns allerdings irgendwie davon ab und auf einmal waren ganze zwei Jahre vergangen, bis wir mit dem Projekt Küche gestartet haben. Auch hier dümpelte es anfangs so vor sich hin, hier wurden die Griffe ausgetauscht, ein paar Wochen später der Rollladen auf elektrischen Antrieb umgebaut, etc. pp. Doch da uns das selbst ein bisschen auf die Nerven ging, setzten wir uns einen Termin, an dem es einfach losgehen musste.

Und so sind wir seit dieser Woche damit beschäftigt, Wände von der Tapete und den Styroporleisten zu befreien, zu glätten, zu spachteln und unseren Plan der „neuen“ Küche in die Tat umzusetzen.

OMG_Küchenrenovierung_Es geht losIhr dürft natürlich wieder daran teilhaben. In den nächsten Tagen werde ich anfangen, die einzelnen Tage und „Baufortschritte“ zu dokumentieren. Ich wünsche Euch jetzt schon einmal viel Spaß und uns ein gutes Durchhaltevermögen ♥

Habt Ihr auch Umbau- oder Renovierungspläne oder nutzt Ihr den beginnen Frühling für größere Aktionen im Wohnraum?

Alles neu macht der…März! Tag 20

Es ist vollbracht! Wir sind tatsächlich (fast) fertig! Nach zwei Tagen Hardcore ein-, aus- und umräumen sowie Putzen ohne Ende ist das Wohnzimmer endlich fertig. Auch die anderen Räume, die bis oben hin vollgestellt waren (und wie das Arbeitszimmer Möbel aus dem Wohnzimmer bekommen haben), sehen wieder wie ein Zuhause aus. Lediglich der neue Couchtisch steht noch zum Umarbeiten beim Schreiner, weil das Maß nicht ganz richtig war. Außerdem fehlt noch etwas an der Wand über dem neuen Sofa…

Aber genug geredet, Ihr wollt sicher sehen, wie es geworden ist. Die Lichtverhältnisse waren heute früh noch nicht optimal zum Fotografieren, aber ich denke, für einen ersten Eindruck reicht es aus.

Über Sinn und Unsinn dieser Schalterparade kann man streiten. Aber wir können nun Fernseher, Musik, einzelne Lampen im Zimmer und natürlich das normale Licht über Schalter ein- und ausschalten und müssen nicht alles extra machen. Schon praktisch!

Ich ♥ dieses Zimmer schon jetzt heiß und innig! Und nun bewerft uns mit Lob und Kritik :-)

Und wer den Stand vorher noch einmal anschauen will, kann dies hier tun.

Edit: Ich habe mir gerade den Spaß gemacht und alle Tage noch einmal nachgelesen. Das ist sogar mir jetzt gar nicht mehr soooo arg bewusst gewesen, was hier alles passiert ist. Solltet Ihr Zeit haben, klickt Euch doch auch noch einmal von Tag 1 bis 20 durch… Es lohnt sich!

Alles neu macht der…März! Tag 16

Wir nähern uns tatsächlich einem Ende! Ok, über die Putzarie der gesamten Wohnung möchte ich momentan noch nicht einmal nachdenken, aber das Wohnzimmer nimmt tatsächlich Formen an. Dank tatkräftiger Unterstützung sind wir heute in Sachen Möbelaufbau dem Ziel ein Stück näher gekommen und lediglich die Uhrzeit begrenzte das weitere Vorankommen…

Ich habe die Gardinen schon mal wieder angeklipst, damit sie sich schon einmal aushängen können. Ich finde, sie passen sogar noch recht gut zur neuen Tapete. Da hatte ich ein bisschen so meine heimlichen Sorgen!

Und die Herren beraten sich! Nein quatsch, die beiden waren extrem fleißig!

Joa, sieht doch langsam wohnlicher aus hier, was?

Und hier noch die klitzekleine Couch, auf der sogar der eigentlich gar nicht sooo kleine Fernseher klein aussieht…

Wie gefällt es Euch bisher?