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Unser Urlaub in Südtirol – Teil III

Wieder zwei Tage Urlaub mit Aktivitäten gefüllt. Die doofe Nase des Mannes hatte uns weiterhin im Griff, so dass wir das Beste daraus machten und trotzdem etwas unternahmen. Also traten wir die Fahrt nach Meran an, die uns bei super Wetter über eine traumhafte Passstrasse führte (Kühe inklusive).

SONY DSC SONY DSC SONY DSCMeran selbst erkundeten wir zu Fuß und bummelten ein wenig durch die hübschen Laubengänge und über die Kurpromenade. Irgendwie hielt es uns aber nicht so lange und nachhaltig dort, was allein schon die fehlenden Bilder aus Meran beweisen ;-) Also schwangen wir uns wieder ins Auto, um das Stilfser Joch zu bezwingen und die Königsspitze zu besteigen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis verschlechterte sich das Wetter auf dem Weg „nach oben“ so extrem, dass wir irgendwann nur noch Wolken und Regen sahen, weshalb wir noch vor dem Ziel abbrachen, da man ohnehin nichts gesehen hatte. Da wir aber schon in der Ecke unterwegs waren (wenn man ehrlich ist, war es nicht unbedingt die gleiche Ecke, aber egal :-)), verlängerten wir unsere Fahrt um das Ziel Reschsee. Hier wurde beim Bau eines Staubeckens eine ganze Ortschaft geflutet, was nicht wirklich fein abgegangen ist (ein Einlesen in die ganze Geschichte lohnt). Lediglich der Kirchturm blieb stehen und schaut nun wie ein Mahnmal aus dem See. Sehr spooky kann ich euch sagen…

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC Reschsee_5Der nächste Morgen startete mit nicht allzu gutem Wetter, so dass wir uns dazu entschlossen, ins Bergbaumuseum zu gehen. Ich kann euch nicht sagen warum, aber irgendwie müssen wir Bergbaumuseen immer anschauen. So also auch in Südtirol. Das Museum befindet sich in Maiern/Ridnaun und gehört zum Schneeberg, dem höchstgelegenen Abbaugebiet Europas. Das Museum mit angeschlossenem Schaustollen liegt am Ende der damaligen Verarbeitung und verfügt über viele noch funktionierende Maschinen und vor allem einem gigantisch spannenden Gelände, auf welchem man sich überhaupt nicht sattsehen kann! Das mag vielleicht aber auch daran liegen, dass man gefährliche Stellen einfach so erreichen kann, ohne (wie in Deutschland üblich) durch Absperrungen davon abgehalten zu werden. SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCVom Museum aus führt ein Lehrpfad zum 27 km entfernten, eigentlichen Bergwerk, den wir ein Stück weit gingen. Meinen Fastanfall erspare ich euch einfach einmal, denn die steilen, unwegsamen Pfade nach oben verlangten mir einiges ab, was der arme Mann auch spüren bekam :-(

Hallo Herr Herbst, es ist mir ein Fest!

Ich muss es zugeben, auch wenn viele von euch da anderer Meinung sein werden. Mir persönlich ist der Herbst (neben dem Frühling) die liebste Jahreszeit. Es ist gerade im „spätsommerlichen Frühherbst“ noch angenehm warm (was mir absolut reicht), die Farben der Natur sind absolut atemberaubend (ich meine Hallo!, was gibt es schöneres, als ein traumhaft gelb und rot verfärbtes Waldpanorama?!) und man kann abends noch einen schönen Spaziergang machen und allerlei Blüher bestaunen, die noch am Wegesrand stehen. So geschehen gestern, was ich natürlich gern mit euch teilen möchte. Begleitet mich also auf meinem spätsommerlichen Herbstspaziergang und sagt hallo Herbst. (An dieser Stelle noch ein kleiner Aufruf zum Mitmachen bei der Instagram-Aktion #halloherbst14 von Juli / Heimatpottential, die genauso ein Herbstfan ist, wie ich).

Spätsommerlicher Herbstspaziergang_1 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_2 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_3 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_4 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_5 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_6 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_7 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_8 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_9 Spätsommerlicher Herbstspaziergang_10Habt einen tollen Herbst und genießt ihn in vollen Zügen! ♥

Lesetipp: Liebe und Marillenknödel

Ich habe wieder einmal ein schönes Buch gelesen, welches ich euch empfehlen möchte. Es stammt auch aus dem Büchervorrat meiner Freundin, die mich mit einem Stapel versorgt hat und es hat mir so gut gefallen, dass ich es nicht für mich behalten möchte :-)

„Liebe und Marillenknödel“ von Emma Sternberg

Liebe und Marillenknödel_1Sophies Leben meint es nicht besonders gut mit ihr. Die 33-jährige, die in Hamburg lebt, erlebt allerlei unschöne Dinge inmitten ihrer feinen Familie, in welcher sie das schwarze Schaf zu sein scheint. Sie hat nicht unbedingt eine Glückssträhne, verliert ihren Job und ist einfach nur noch unglücklich. Doch auf einmal erfährt sie, dass ihre liebe Tante (ebenfalls ein schwarzes Schaf) gestorben ist und ihr ihre Pension in den Südtiroler Alpen vermacht hat. Wildentschlossen startet Sophie in ein neues Leben und muss es mit allerlei Widrigkeiten aufnehmen, die das Leben als Gastwirtin mit sich bringt. Offensichtlich sind hier aber auch noch andere Kräfte im Spiel…

Liebe und Marillenknödel_2Ein sehr schön geschriebenes Buch, in welches man sich sofort hineinversetzen kann. Ich habe es innerhalb von wenigen Stunden verschlungen und möchte unbedingt auch noch den zweiten Teil (Marillenknödel und das Geheimnis des Glücks) lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht!

Lesetipp: Anleitung zum Entlieben

Seit meinen jüngsten Jahren bin ich eine echte Leseratte und lese unheimlich gern. Ich liebe die Gemütlichkeit, die von Büchern ausgeht, kann an kaum einem Buchladen vorbei gehen (klar, dass ich gerne meinen eigenen hätte) und vor allem auch nur selten mit leeren Händen wieder hinaus gehen. Leider nehme ich mir viel zu selten die Zeit dafür und genieße daher die wenigen Stunden, die ich mit einem guten Buch auf der Couch oder im Bett verbringen kann.

So geschehen vor einigen Wochen, als eine Freundin mir einen Stapel ihrer bereits gelesenen Bücher mitbrachte. Eines davon möchte ich euch heute kurz vorstellen bzw. empfehlen, da es mir sehr gut gefallen hat:

Anleitung zum Entlieben von Conni Lubek

Anleitung zum Entlieben_1Dieses Buch enstand aus einem Blog, in welchem Lapared über ihren Liebeskummer zu 119 schreibt und ihn mit der Hilfe des Blogs endlich „vergessen“ möchte. Mitdarsteller ist Curd Rock, ein ziemlich abgefahrenes Plüschtier, welches innerhalb des Buches immer wieder auftaucht und auch bebildert wird. Eine tolle Geschichte, bei der man automatisch mitfühlen muss.

Anleitung zum Entlieben_2Den Blog zum Buch oder vielmehr, aus welchem das Buch resultierte, findet ihr hier.

Viel Spaß beim Lesen!

Immer wieder sonntags…

|Gesehen| viel Wasser
|Gelesen| Sommerprickeln
|Gehört| Radio, Staumeldungen
|Getan|Urlaub gemacht, Rad gefahren, Affen gefüttert, mal wieder im Autohaus gewesen, Seerundfahrt, eine Freundin nach Jahren wieder gesehen, im Technik Museum gewesen
|Gegessen|zu viel
|Getrunken|Schorle, Weinchen
|Gedacht|schön hier
|Gefreut|über Urlaub, einen Besuch bei Freunden, einen Besuch von Freunden
|Geärgert|über einen Nachbarn
|Gewünscht|mehr Urlaub
|Gekauft|nichts
|Geklickt|nichts

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nicis between radio and road…

Ok, der Serientitel passt heute nicht ganz genau. Denn heute ist Kimo, unser einziger Nicht-nici an der Reihe. Der arme Knopf wird von den anderen immer gehänselt, weil er kein nici ist. Was Kimo aber weiß ist, dass er aus edlem Mohair ist! Und damit ein ganz besonderes Mitglied unserer kleinen Familie…

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