Archiv der Kategorie: Geschmack

Aus der Küche: Buttergebackenes

Hallo ihr Lieben,

in der Einhornbäckerei… Hö? Komischer Ohrwurm.

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Trotzdem ist etwas Wahres dran, denn ich habe Einhörner gebacken. Leider sind sie nicht lebendig aus dem glitzernden Herd galoppiert, aber man kann eben nicht alles haben, nicht wahr? Falls ihr rechtzeitig für die Weihnachtsfigur auch Einhörner, Mammuts oder was auch immer backen wollt, bekommt ihr hier mein Rezept für Buttergebackenes präsentiert:

250g Butter
250g Zucker
2 Eier
1 Päckchen ger. Zitronenschale
Zimt
2 EL ger. Mandeln
500g Mehl
1 Msp. Hirschornsalz

Weiche Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Zitronenschale, Zimt, Mandeln, Mehl und Hirschhornsalz unterheben und alles zu einem festen Teig verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Auf bemehlter Arbeitsfläche Teig (den restlichen Teig immer wieder kalt stellen und nur die benötigte Menge abschneiden) dünn ausrollen und Plätzchen auf ein Blech mit Backpapier legen.

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Plätzchen mit Eigelb bestreichen und nach Wunsch dekorieren. Bei 175 Grad hellgelb backen. Fertig.

Buttergebackenes_3Buttergebackenes_4Viel Spaß beim Nachbacken!

Slow Food 2015 – Mein Messetag

Hallo ihr Lieben,

am vergangenen Samstag stand für mich wieder einmal ein Messebesuch an. Diesmal nicht mit Benzindämpfen und Motorheulen, sondern entschleunigt und gediegen. So der Plan. Tatsächlich aber musste ich mich mit gefühlt 328.000 anderen Genussmenschen durch die Stuttgarter Messehallen drücken. Man merkt also, dass das Thema Slow Food für viele immer interessanter wird. Aber von vorn…

Am 12. April reiste ich mit meiner Mum im Gepäck nach Stuttgart, um dem Bloggertreffen auf dem Markt des guten Geschmacks – der Slow Food Messe zu fröhnen. Meine Mum machte sich auf eigene Faust auf den Weg durch die Hallen, ich meldete mich im Pressezentrum an, um mich kurz darauf mit ganz vielen anderen Bloggern in einem Konferenzraum wieder zu finden. Wir wurden begrüßt und über den Timetable des Tages informiert. Demzufolge stand uns eine kleine Einführung bevor, nach welcher wir uns auf eigene Faust in die Hallen begeben sollten. Eine geführte Runde sei aufgrund der vielen Besucher nicht möglich, aber einige der Aussteller hätten sich die Zeit genommen, damit wir im Anschluss mit ihnen sprechen konnten. Schade, wie ich finde. So eine geführte Runde finde ich persönlich immer toll, denn im Pulk hat man viel besser die Möglichkeit des Austauschs und die Aussteller müssen sich nur einmal die Zeit nehmen und nicht mit jeden Einzelnen sprechen. Aber gut. Man soll ja nicht immer meckern, nech? Ich habe die Möglichkeit des anschließenden Sprechens mit den Ausstellern übrigens nicht genutzt, weil ich es einfach einenartig empfand, mich stehend in einem Konferenzraum darüber auszutauschen, was man miteinander machen könnte, ohne den Stand des Ausstellers überhaupt gesehen zu haben…

Ich finde es ja immer wieder toll, andere Blogger kennen zu lernen, bekannte Blogger wieder zu treffen, den Menschen hinter einem Blog zu treffen, den man bereits liest oder auch ganz neue Blogs und deren Schreiberlinge kennen zu lernen. Allein dafür mag ich Bloggertreffen jeglicher Art schon mal sehr.

Schnell bildeten sich Grüppchen bereits bekannter und neuer Gesichter und wir zogen los, um die zwei Hallen der Slow Food zu erkunden. Zeitgleich fanden noch einige andere Messen statt, die man ebenfalls besuchen konnte. Dadurch ergab sich eine sehr bunte Mischung an Besuchern, die sich für Yoga, Kreatives Werkeln, Fair Trading, E-Mobility etc. interessierten und die die Hallen sehr schnell füllten. Im Schneckentempo zogen wir durch die einzelnen Gänge, staunten, probierten, fachsimpelten und tauschten uns aus. Nicht jeder Stand konnte uns fesseln, aber einige Schätze, die aus dem großen und sehr umfangreichen Angebot herausstachen waren mit dabei. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass wir alle hauptsächlich an liebevoll gestalteten Ständen mit hübsch verpackten und  leckeren Artikeln stehen geblieben sind, denen man die Liebe zur Sache richtiggehend angemerkt hat.

Bevor ich euch mit noch mehr Text langweile, möchte ich euch einen Teil meiner vielen Bilder zeigen, um euch einen kleinen Querschnitt durch meinen Messetag zeigen zu können. Außerdem habe ich das ein oder andere Produkt mitgenommen, das ich in den nächsten Wochen kosten werde und euch zeigen werde, sofern ich es für gut befunden habe. Kommt mit!

Slow Food 2015_Stuttgart_1Slow Food 2015_Stuttgart_2Slow Food 2015_Stuttgart_3Slow Food 2015_Stuttgart_4Slow Food 2015_Stuttgart_5Slow Food 2015_Stuttgart_6Slow Food 2015_Stuttgart_7Slow Food 2015_Stuttgart_8Slow Food 2015_Stuttgart_9Slow Food 2015_Stuttgart_10Slow Food 2015_Stuttgart_11Slow Food 2015_Stuttgart_12Slow Food 2015_Stuttgart_13Slow Food 2015_Stuttgart_14Slow Food 2015_Stuttgart_15War jemand von euch auch auf der Slow Food und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Ich habe ehrlich gesagt eine größere Messe erwartet, habe mich aber auch im Vorhinein auch nicht informiert. Das, was ich gesehen habe, hat mir aber alles in Allem gut gefallen.

#Kissthecake – die geschichte vom Schüsslerich

Es war einmal ein kleiner Schüsslerich. Sein reines, weißes Gesichtchen, glatte Gesichtszüge und ein ebenmäßiger Teint sowie sein freundliches Erscheinen machten ihn zum gefragten Star, der mit populären Videos reich und berühmt wurde.

#kissthecake 58productsDoch unser kleiner Schüsslerich war unglücklich. Viele lagen ihm zu Füßen, er konnte an jeder Rundung mehrere, sich hingebende Willige haben. Doch was er sich sehnlichst wünschte, war die große, ehrliche Liebe.

Er suchte und suchte, nahm die ein oder andere sich bietende Gelegenheit wahr und hoffte auf die große Liebe, von der alle sprachen…

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Er verfiel dem Alkohol und den Rennsportwetten…

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Seine porzellanenen Freunde wandten sich von ihm ab…

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Und als er sich schon fast selbst aufgegeben hatte, trat eine wunderbare Erscheinung in sein Leben…

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Das schöne Cupcakemädchen sah in ihm die reine, zerbrechliche Seele und unser kleiner Schüsslerich verliebte sich bis über beide (nicht vorhandenen) Ohren!

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Die beiden verbrachten fortan jede freie Minute miteinander und waren unzertrennlich…

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Und wie sollte es anders kommen…

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Sie gründeten eine „süße“, kleine Familie miteinander und waren glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind…

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Das, meine Lieben, war mein kleiner Beitrag zur #kissthecake Aktion von Tobi, dem Kuchenbäcker und 58products, die diese tollen Tassen zum Leben erweckt haben. Damit ihr die Holde unseres kleinen Schüsslerichs ebenfalls zum Leben erwecken könnt, möchte ich das schnelle Rezept für die Mandel-Zimt-Muffins mit euch teilen:

Mandel-Zimt-Muffins

100g Zucker
240g Mehl
2TL Backpulver
100g gem. Mandeln
Prise Salz
1,5TL Zimt
2 Eier
100ml Milch
125ml Öl

Alle Zutaten miteinander mischen und zwei Minuten verquirlen. In 12-15 Muffinformen geben und bei ca. 200°C 15-20 Minuten backen. Wer möchte, kann noch einen Zuckerguss darüber geben, aber auch ohne sind die Muffins schon herrlich lecker.

Danke an Tobi und 58products für die tolle Idee und die schöne Schale. Eventbaking mal anders ♥

Habt es fein!

Schaum-Schoko-Tier-Liebhaber?

Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch solch eine Kindheit, in der es Schaum-Schoko-Tiere beim örtlichen Bäcker zu kaufen gab? Einzeln, in Form von Hasen, Enten und Küken (oder so)? Mein Freund hatte eine solche und ich bin immer wieder fasziniert, wie er sich wie ein Kind darüber freut, wenn er diese inzwischen offensichtlich fast ausgestorbene Leckerei zur Osterzeit irgendwo entdeckt. Da leuchten die Augen, das glaubt ihr gar nicht!

Schaum Schoko TiereUmso begeisterter war ich, als ich online einen ganzen Karton dieser seltenen Spezies entdeckte und sofort bestellen musste. Ganze 100 Schaumhasen wurden dort, bei den Backschwestern angeboten. Ihr versteht sicher, dass ich nicht anders konnte… :-)

Innerhalb von zwei Tagen war das Paket da und die Backschwestern hatten sogar eine ganz liebe, handgeschriebene Karte und eine Backmischung zum Probieren beigelegt. Da schlug wiederum mein Herzchen höher. Ich mag solchen Kundenservice mit Herz ♥

Schaum Schoko Tiere_2Die Freude des Herzensmannes war groß (auch, wenn ich die Überraschung leider schon verraten musste, weil er kurz vor Eintreffen des Paketes im Supermarkt unseres Vertrauens tatsächlich einige Päckchen der Tiere fand und allesamt wie ein Hamster in den Wagen bugsieren wollte…) und der Vorrat sollte nun ein bisschen reichen. Für die Zukunft habe ich ja jetzt Dealerinnen gefunden :-)

Schaum Schoko TiereDas ist übrigens kein gesponserter Post sondern zeigt einfach nur meine Freude darüber, dass jemand etwas Besonderes tut :-)

Schneemann-Kekse von Sanella

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche wurde mir beim Scrollen durch meine Facebook-Timeline eine Anzeige angezeigt (normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die direkt weiter scrollen, aber in diesem speziellen Fall war es anders), die bestimmt vielen von euch auch aufgefallen ist. Schneemann-Kekse! Ich meine: Hallo?! Schneemann-Kekse!!

Zu Halloween machte Sanella schon mit lustigen Eulen-Muffins auf sich aufmerksam, aber die habe ich nicht nachgebacken. Anders bei den Schneemann-Keksen, die letzte Woche kurzerhand hier gebacken wurden!

1_Schneemann Kekse_SanellaFalls ihr die Kerlchen nachbacken wollt, benötigt ihr folgende Zutaten:

Für den Teig:

  • 5 Eier
  • 250 g Mehl
  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 1 EL abger. Zitronenschale

Zum Verzieren:

  • 75 g Marzipan Rohmasse
  • 1-2 TL Kakao
  • 200 g Puderzucker
  • 12 Schokokugeln oder -pralinen
  • 1 Pck. Feine Marzipan Rübli
  • 1 Tube braune Zuckerschrift

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Backofen vorheizen (200°C). Eier alle trennen, ihr benötigt alle Eigelb, aber nur zwei Eiweiß (für den Guß). Mehl, Eigelb, Margarine, Zitronenschale und Zucker zu einem glatten Teig verkneten.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Große Kreise ausstechen (ich habe einen Ausstecher für Keksstempel) und auf Backpapier zehn Minuten backen.

Ich habe für die „Ohrschützermitte“ Schokoschrift genommen (die sich leider nicht gut verflüssigt hat), im Originalrezept wird jedoch Marzipan mit Kakao eingefärbt und zu Schnüren geformt.

Die zwei Eiweiß steif schlagen und den Puderzucker portionsweise untermischen. Guss auf den Keksen verstreichen und antrocknen lassen. Aus halbierten Schokokugeln (ich habe Ferrero Rocher genutzt) und flüssiger Schokolade (oder Marzipan)die Ohrschützer aufbringen. Karotten als Nase platzieren und aus Zuckerschrift oder Perlen Augen und Mund machen.

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Das Originalrezept von Sanella findet ihr hier. Viel Spaß beim Nachbacken!

Mein Tag auf der chocolART in Tübingen

Hallo ihr Lieben,

hier habe ich euch bereits von der chocolART in Tübingen erzählt und dass ich im Rahmen eines Bloggerevents die chocolART unsicher machen werde. Heute möchte ich euch von diesem Tag erzählen, der mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Am vergangenen Samstag Morgen haben wir BloggerInnen uns auf Einladung der Tübingen Erleben GmbH in der mobilen Schokowerkstatt von Ritter Sport getroffen und konnten uns erst einmal mit Kaffee und Snacks auf den Tag einstimmen. Nach der freundlichen Begrüßung durch die Veranstalter und einiger Informationen rund um das Schokofestival ging es los und wir durften unser eigenes Schokoquadrat von Ritter Sport gießen (welches ich übrigens gerade „verkoste“, während ich diese Zeilen tippe…), das ich mit Smarties und Liebesperlen gefüllt habe!

01_chocolART_Tübingen_2014_Ritter SportSONY DSC 02_chocolART_Tübingen_2014_Ritter SportDas Mischen und Gießen ging fix (dieses Happening ist eigentlich für Kinder, hat uns Großen aber mindestens genauso viel Spaß gemacht), so dass wir während der Kühlzeit unsere Verpackungen gestalten konnten. Da ich über die kreative Gestaltung von Strichmännchen niemals hinaus gekommen bin, wurde meine Verpackung recht schlicht, aber trotzdem schön. Vor allem, wenn man bedenkt, dass während der Malstunde ständig untereinander geschnattert wurde.  03_chocolART_Tübingen_2014_Ritter SportSONY DSC SONY DSCWährend sich draußen schon die Kids drängten, weil sie auch endlich Schokolade machen wollten, wurden uns unsere Goodiebags überreicht (Vielen, vielen Dank noch einmal an dieser Stelle. Die waren wirklich mehr als prall gefüllt!) und wir zogen los, um das Schokofestival unter Anleitung unserer Veranstalterinnen zu erkunden.

SONY DSCUnser erster Stopp führte uns in die Cioccolateria Veneziana aus Italien (ja, wie der Name schon vermuten ließ. Ich wollte es trotzdem erwähnt wissen ;-)) und deren Inhaber erzählte uns sehr blumig und voller Inbrunst von seiner durch Schokolade geprägte Familie, die bereits seit 1960 Schokolade produziert. Wir durften von allerlei Leckereien kosten und staunten über die verschiedenen Formen der Schokolade (allein während der Inhaber erzählte, habe ich ca. 20 Mal das Wort „Schuh“ von vorbeilaufenden Besuchern gehört, da ganz vorne am Stand Pumps aus Schokolade ausgestellt waren) und die unterschiedlichsten Inhalte. Ich habe etwas gekostet, was ich im richtigen Leben niemals kaufen würde: Zitrone mit Ingwer in der Schokolade. Und was soll ich sagen? Es hat super geschmeckt! Sogar ein Probiertütchen mit Trüffeln wurde uns noch zusammengepackt.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCAls nächstes besuchten wir die Confiserie Madlon, deren charmanter Inhaber mir sofort sympathisch war. Er erzählte so voller Liebe zu seiner Tätigkeit und riss uns vollkommen mit, als er über das Genießen mit allen Sinnen, seine Anti-Stress-Praline, die Entstehung des Tübinger Kirschle (denn angeblich ist die Schwarzwälder Kirschtorte 1930 in Tübingen entstanden und so wurde das Tübinger Kirschle als Praline mit Mehrwert kreiert, um als Werbeträger für Tübingen und das Schokoladenfestival gelten zu können) und die Thematik hinter Slow-Food sinnierte. Beide seiner Pralinen durften wir testen, wobei mir das Kirschle bei Weitem besser geschmeckt hat, als die Anti-Stress-Praline. Jedoch war ich von beiden so angetan, dass ich die Möglichkeit zum Kauf direkt nutzte und für die Daheimgebliebenen etwas erworben habe.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCWow, schon so viel an Information, Leidenschaft und Geschmäckern in so kurzer Zeit. Doch noch waren wir nicht fertig mit dem Vormittag. Der chocolateROOM wartete noch auf uns. Und mit ihm der kleine CHOCOlino, der dort live produziert wurde. Herr Becker, der uns bereits in der Liveproduktion des chocolateROOMs erwartete, bat uns alle zu sich herein und wir konnten aus nächster Nähe zuschauen, wie der faire Tübinger Schokoschaumkuss CHOCOlino gefertigt wurde. Und nicht nur das! Wir durften Schneebesen abschlecken, uns von außen bewundern lassen, das Innenleben des Schaumkusses auf das Unterteil aufbringen und ein fertiges Exemplar kosten. Und eines muss ich offen und ehrlich zugeben: Ich habe noch nie so einen leckeren Schaumkuss gegessen!

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCTrotz inzwischen gut gefüllten Schokobäuchen hatten wir noch ausreichend Platz für das leckere Mittagessen des Lions Club Tübingen, wo wir Wildschweinbraten in fairer Schokoladensauce genießen durften. Der Lions Club setzt sich unter Anderem für lokale, regionale und internationale Hilfsprojekte ein. Das während der chocolART angebotene Essen wurde zugunsten des Rollstuhlsport- und Kulturverein Tübingen e.V. verkauft.

SONY DSCNach dem Mittagessen hatten wir ein bisschen Zeit zur freien Verfügung und haben in kleinen Grüppchen die bisher noch nicht gesehenen Stände des Schokoladenfestivals angesteuert. Ich muss schon sagen: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Egal, ob Werkzeug aus Schokolade, die wahnwitzigsten Inhaltsstoffe, cremige Trinkschokoladen, Gewürze, Pulver, Kakaomalerei, und und und. Wir konnten uns kaum sattsehen und die Zeit verging, wie im Flug.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCAm Nachmittag versammelten wir uns noch einmal zum letzten gemeinsamen Programmpunkt in der Hirsch Begegnungsstätte. Das faire Schokoladentasting mit Jan Marcel Schubert. Der junge Mann hat mich wirklich fasziniert. Zarte 24 Jahre jung und schon seit Jahren im Schokobusiness tätig. Die letzten Jahre hat er nach eigener Aussage mehr in Südamerika als in Deutschland verbracht und vor Ort Kakaobauern betreut und beraten. Er lässt selbst Schokolade herstellen und ist darüber hinaus (neben seinem fast abgeschlossenen Studium) auch für und mit dem Schokoladenhersteller Original Beans tätig. Jan Marcel Schubert hat uns anhand einer kleinen Präsentation gezeigt, wie Kakao angebaut wird, wie die Ernte abläuft und was in der Weiterverarbeitung passiert und vor allem, was den Geschmack von Schokolade alles beinflussen kann.

SONY DSCMan hat gemerkt, wie wichtig ihm das Thema war und ich kann bei Weitem nicht alles wiedergeben, was er uns erklärt hat. Was ich sehr interessant fand, war die Möglichkeit, so viele verschiedene Schokoladensorten zu kosten und im Vorhinein zu erfahren, wie genau aus der Bohne die Schokolade wurde. Unglaublich, wie unterschiedlich Schokolade schmecken kann. Von der schwarzen Olive bis zum (für mich) super unangenehmen, bitteren Stück war alles dabei.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCNach dem Tasting hätte ich gut und gerne einen Schnaps vertragen können. Mein Schokoladenbedarf für den Tag war wirklich mehr als gedeckt (daher musste auf dem Heimweg auch noch ein kleiner Zwischenstopp bei IKEA mit einem kleinen Hotdog-Snack zum Kontern sein :-)).

Der offizielle Teil des Bloggertages war vorbei, der Tag war wie im Flug vergangen und wir trennten uns nach und nach voneinander. Nach einem herzlichen Abschied von den Veranstaltern und den Mitbloggern nutzen wir noch die Gelegenheit für ein Bild des Festivals im Dunkeln.

SONY DSCVielen Dank noch einmal an die Veranstalter für die Einladung zu diesem interessanten, tollen Tag. Ein besonderer Dank an Sabine und Stefanie, die uns so toll durch den Tag gebracht haben und ein Danke an die anderen, lieben Bloggerinnen und Blogger. Es war toll, euch alle kennenzulernen und ich würde mich freuen, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

SONY DSCFalls ihr euch für irgendetwas genauer interessiert, liste ich euch nachfolgend noch einige Homepages auf:

Homepage des Schokoladenfestivals
Cioccolateria VenezianaTübinger Kirschle
Confiserie Madlon – Anti-Stress-Praline
CHOCOlino
Original Beans
Lions Club Tübingen

Für uns Chocoholics – ChocolART in Tübingen

Ich nehme an, der ein oder andere von euch ist genauso schokoverrückt, wie ich. Ich könnte mich ausschließlich von Süßwaren und Süßspeisen ernähren. Insbesondere der Schokolade bin ich gar nicht abgeneigt, stehe aber eher auf die klassischen Varianten (Vollmilch, Marzipan, Traube-Nuss). Ausgefallene Variationen, wie z.B. mit Pfeffer oder Chili finde ich interessant, habe aber bisher leider noch keine gefunden, die für mich den Jieper befriedigt. Aber schließlich lernt man bekanntlich nie aus.

Mein Interesse war daher groß, als ich von einer lieben Bloggerkollegin hörte, dass es in Tübingen ein Schokoladenfestival gibt. Sogar das größte Deutschlands, jawohl. Da Tübingen nicht sooooo weit entfernt von mir ist, muss ich mir das ansehen und mich durch all die tollen Kreationen probieren, die es dort geben wird. Das Festival findet vom 02. – 07. Dezember 2014 statt und ich werde am 06.12. im Rahmen eines Bloggerevents dort sein und freue mich schon wie ein Kind darauf. Ich meine Schokolade UND andere BloggerInnen. Was will man mehr?

SONY DSCAllein die Bilder von vergangenen Veranstaltungen und die Infos von den Festivalveranstaltern lassen das kleine Schokoherz höher schlagen. Für diejenigen die das Festival auch noch nicht kennen, hier einige Informationen des Veranstalters:

logo chocolart kleinWenn in Tübingen am 02. Dezember 2014 auf der chocolART die Zelte aufgeschlagen werden, können sich Genussliebhaber wieder auf eine Stadt voll Schokolade freuen. Doch nicht alle Menschen sind auf der Schokoladenseite des Lebens. Deshalb wird soziales Engagement auf der chocolART GROSS geschrieben.

 Seit dem 1. Dezember 2010 ist Tübingen offizielle Fairtrade-Stadt. Immer mehr Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Schulen, Vereine und Kultureinrichtungen bieten und nutzen fair gehandelte Produkte. Auch die chocolART macht mit und gestaltet Deutschlands größtes Schokoladen-Festival FAIR.

 Viele Aussteller der chocolART sind zertifiziert mit dem Fair Trade- Siegel und produzieren ihre Schokoladen und andere Leckereien unter strengen Kriterien um einen Beitrag zu leisten zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und zum Aufbau sozialer Strukturen.

Dazu gehören die Confiserie Madlon, Samocca, Bouga Cacao, Kallari, Chocolat – der süße Laden, der Gute Draht – um nur einige faire Aussteller zu nennen. Auch ortsansässige Händler wie Der faire Kaufladen bereichern die chocolART mit ihrem fairen Angebot.

 Bei Deutschlands größtem Schokoladenfestival werden die Top-Chocolatiers aus Europa, Süd-Amerika und Afrika auch in diesem Jahr ihre Trinkschokoladen nur mit regional erzeugter Bio-Milch zubereiten. Ziel ist es, einen innovativen Beitrag zur Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen zu leisten, da faire Preise erzielt werden und die Milchbauern in der Region Tübingen ansässig sind.

 Vom 2. bis zum 7. Dezember 2014 ist es dann endlich wieder soweit: Die Universitätsstadt am Neckar verwandelt sich in Deutschlands größte Schoko-Erlebniswelt aus stimmungsvoller Beleuchtung, raffinierter Kunst und vollendetem Geschmack – ganzheitliche Schokosophie für Jung und Alt!

Auf dem historischen Tübinger Marktplatz erwartet die Besucher im zauberhaften Ambiente der illuminierten Fachwerkhäuser der chocolateROOM – die gläserne Konditorei der chocolART. Auch die Aroma- und Genussgasse wird dieses Jahr wieder Teil der chocolART sein. Die Besucher dürfen sich auf sinnliche Düfte und aromatische Geschmackserlebnisse freuen.

Alle detaillierten Infos und Zeitpläne findet ihr hier. Wird jemand von euch ebenfalls in Tübingen sein? Mein süßer Zahn und ich sind auf jeden Fall schon sehr gespannt. Ich werde euch berichten, wie es war und was für neue Geschmäcker ich entwickelt habe…

Der etwas andere Muffin – Cakepad.de

Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass Bekannte von mir etwas Tolles auf die Beine gestellt haben. Als ich herausgefunden habe, was sich hinter Cakepad verbirgt, schlug mein kleines Zuckerbäckerherzchen gleich höher.

Auf Cakepad.de kann man Kuchen-/Torten- oder Muffinaufleger mit seinem eigenen, individuellen Motiv bestellen, welches innerhalb von kürzester Zeit auf Zuckerpapier oder Esspapier gedruckt wird. Ich durfte die Muffinaufleger testen und war allein vom schnellen Versand und der stabilen Verpackung schon angetan. Mein Motiv sah folgendermaßen aus:

SONY DSCAlso machte ich mich ans Backen und schnitt – während meine Muffins auskühlten – meine Motive aus. Die Motive lassen sich nach Lust und Laune sowohl in eine normale Zuckerglasur als auch in ein Frosting einbringen. Das Ganze ging super schnell und ich war vom optischen Gesamtergebnis wirklich begeistert. Die Aufleger behielten ihre Form und sahen auch einen Tag später noch gut aus.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCIch finde es toll, wenn jemand sich traut, etwas auf die Beine zu stellen und wenn es dann noch jemand mir bekanntes ist, finde ich es gleich doppelt gut. Ich freue mich, dass ich euch Cakepad.de vorstellen kann und möchte euch den kleinen Shop empfehlen. Ihr findet ihn hier oder auf Dawanda. Schaut euch einmal um und lasst mich wissen, falls ihr etwas individuelles gebacken habt.  Auch besondere Wünsche könnt ihr äußern. Ich wünsche euch viel Spaß und Cakepad weiterhin viel Erfolg! Lieben Dank dafür, dass ich die Aufleger testen durfte!

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Aus der Küche: Herzwaffeln

Höchstwahrscheinlich müsst Ihr jetzt schmunzeln, wenn ich mit so einem schnöden Waffelrezept um die Ecke komme. Aber ich liebe ja bekanntlich Süßspeisen jedweder Art und bin der absoluten Überzeugung, dass Kaiserschmarrn, Waffeln, Grießbrei, Milchreis und Co. vollwertige Essen sind und man auch an solch einfachen Rezepten nicht sparen sollte.

Herzwaffeln_1Also wurde das Waffeleisen einmal wieder aus dem Schrank geholt und drauf los gewaffelt. Mein Freund ist leider kein so großer Fan, wie ich, so dass das Eisen relativ selten genutzt wird. Mein aktuelles Modell habe ich allerdings direkt nach seinem Einsatz entsorgt, da es einfach kein zufriedenstellendes Ergebnis mehr geliefert hat. Das Gute hatte immerhin auch schon 18 Jahre auf dem Buckel, so dass es auch mal in Rente gehen kann. Nun liebäugle ich mit einem Modell, welches eckige Waffeln zaubert. Aber weiter zum Rezept:

Ihr benötigt:

  • je 250g Margarine und Mehl
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier
  • 250ml Milch

Ja, das wars schon :-) Rührt einfach die Eier und den Zucker schaumig. Die Margarine zerlassen und sämtliche Zutaten miteinander vermischen. Ferddisch. Das ist der Grundteig. Wer möchte, kann natürlich noch mit Aromen arbeiten.

Herzwaffeln_2Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und vor allem guten Appetit! ♥

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Kirschenmichel – Ich backs mir!

ichbacksmirNeuer Monat, neues Thema. Ich liebe die Aktion „Ich backs mir“ von Claretti von tastesheriff. Denn auch, wenn ich wahnsinnig gerne backe, ist der Schweinehund namens Faulheit doch meist stärker und hält mich von Experimenten oder größeren Backaktionen ab. Dank Claretti habe ich mindestens einmal monatlich zumindest die Möglichkeit, dieser Vorliebe nachzugehen und das Ergebnis sogar Euch allen zu zeigen. Lange genug geredet. Kommen wir zum Thema!

Das aktuelle Thema lautet Familienrezepte! Jepp! Richtig gelesen. Der kleine Schweinehund machte einen kleinen Salto im Bauch, als ich das Thema gelesen habe. Es gibt einige Rezepte, die meine Mum und mich verbinden. Allen voran der heiß geliebte Grießbrei, der mir regelmäßig mit einem liebevoll darauf dekorierten Kirschengesicht kredenzt wurde und den ich heutzutage genau so für mich selber mache, wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich einfach unbändige Lust darauf habe (Ihr müsst wissen, dass ich zu den Menschen gehöre, für die eine Süßspeise ein absolut vollwertiges Mahl darstellt!). Dicht gefolgt wird er allerdings von Eierpfannkuchen. Ebenfalls ein regelmäßig gemeinsam gekochtes Essen, als ich noch klein war. Mutter-Tochter-Abende wurden zu gelungenen Pannekuche-Parties, wenn zwölf Eier, ein Glas Apfelmuss, viel Zucker und mindestens eine Tube Lebensmittelfarbe verbraucht waren und wir kaum noch kriechen konnten. Aber ich schweife ab :-) Beide Leckereien sind meiner Meinung nach nicht genügend mit backen verbunden, dass ich sie als Beitrag hätte nehmen wollen. Also musste Platz drei der Hitliste her. Kirschenmichel. Mir als Hessenkind als „Kerschemischel“ bereits in der Kindheit von Oma vorgesetzt und später von Muttern übernommenes, beliebtes Sommergericht bestehend aus altbackenen in Milch eingeweichten Brötchen und Kirschen. Ein Träumchen. ♥

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn bis dato nie selbst gemacht habe! Es gibt eben so manche Gerichte, die einfach nur Mama gut kann (mal ganz nebenbei bemerkt, hätte ich unheimlich gern einmal wieder gefüllte Paprika *hust*…) und die man eben dann auch nur Mama machen lässt. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht versucht hätte. Also musste Mutterns Rezept her!

Rezept Kirschenmichel_Ich backs mirIhr kennt das. Normalerweise haben Mütter und Omis die Rezepte im Kopf oder eben nur grob notiert. So auch hier. Also habe ich einfach ebenfalls nach Gefühl versucht zu agieren und hatte damit Erfolg.

SONY DSCIch versuche mal, das Ganze grob für Euch aufzulisten:

  • 8 altbackene Brötchen in Milch einweichen und gut ausdrücken
  • 1 kg Kirschen (möglichst entkernen)
  • 3 Eier
  • Zucker, Zimt und Margarine nach Gefühl

Alles miteinander vermischen und je nach Konsistenz des Teiges noch etwas Paniermehl hinzugeben, um den Teig zu festigen. Aber Vorsicht! Nicht zu viel des Guten, sonst backt Ihr einen Betonklotz. Die Masse gebt Ihr einfach in eine gefettete Auflauf- oder Springform. Obenauf habe ich noch ein bisschen Zimt, Zucker und Paniermehl gestreut. Dann geht das Ganze für mindestens 45 Minuten bei ca. 175 Grad in den Backofen.

SONY DSC SONY DSCAm besten noch warm und mit Puderzucker bestreut servieren. Und ich sage Euch, allein der Duft beim Backen hat mich schon in die Kindheit zurück versetzt! Ich liebe solche Momente. Mmmmhhhh…!

SONY DSCDas war soooo lecker. Habt Ihr auch Familienrezepte? Teilt sie doch mit uns!