Archiv der Kategorie: Sport

Die Sache mit dem Schweinehund…

Euch kann ich es ja sagen: Ich hasse Sport! Ja, ernsthaft. Schon in der Schule war ich gottfroh, dass ich aufgrund eines kaputten Knies eine Zeit lang vom Schulsport befreit wurde. Auch im „Alter“ hat sich diese Aversion bisher noch nicht gelegt. Und dabei ist es relativ egal, um welche Sportart es sich handelt.

Allein die Vorstellung, schwitzend, auf dem letzten Loch röchelnd mit hochrotem Kopf irgendeine sportliche Tätigkeit auszuüben, lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen und ich habe höchsten Respekt vor Sportlern, die nichts anderes tun, als Marathon für Marathon hinter sich zu bringen.

Der innere Schweinehund_1Dennoch gab es immer wieder Phasen in den letzten Jahren, in denen ich regelmäßig Sport gemacht habe. Ich habe irgendwann gemerkt, dass es mir körperlich besser geht und ich ausgeglichener bin, wenn ich eine Art Sport ausübe. Dabei war es egal, ob ich mit Freunden in der Gruppe gelaufen bin (Anlauf 1) oder gemeinsam mit meinem Freund abwechselnd joggen, schwimmen und radfahren war (Anlauf 2). An dieser Stelle sei gesagt, dass es mein armer Freund nicht einfach hat, mit mir Sport zu machen. Er möchte mich immer motivieren und ruft mir unterwegs diverse Anfeuerungen zu, erntet dafür aber nur Gekeife und blöde Sprüche. Sorry Schatz! ♥ Hauptsache aber ist, ich habe es getan. Danach fühlte ich mich gut. Ganz nebenbei bemerkt ist die Dusche danach das Beste!

Dieses Wissen hat mich erneut dazu veranlasst, vor einiger Zeit wieder mit dem Joggen zu beginnen. Ganz allein und ohne Zeitdruck. Erst ganz gediegen mit rasanten zwei Kilometern, auf denen ich sicher war, sterben zu müssen (Fitness geht so unheimlich schnell verloren), dann auf vier Kilometern (ja, ihr könnt es euch denken: Wieder war ich sicher, unterwegs sterben zu müssen), und inzwischen über eine Distanz von sechs Kilometern, nach denen ich mich fühle, als wäre ich von einem LKW überfahren worden.

Der innere Schweinehund_2Warum macht man so etwas also? Ich muss offen und ehrlich zugeben, dass mich diese Entscheidung, alle zwei Tage müde und schlaftrunken meinen Allerwertesten in die Laufklamotten zu drücken total nervt :-) Alles würde ich in diesem Moment lieber machen, als laufen zu gehen. Schon auf dem ersten Kilometer kämpfe ich mit Fluchtgedanken und möchte eigentlich umkehren. Bei Kilometer vier werden schon die Beinchen schwer und ich möchte mich gern auf dem Feldweg zusammen rollen und warten, bis mich jemand abholt. Aber nein, aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund habe ich diesmal so viel Motivation, das Ganze durchzuziehen. Irgendetwas hat den inneren Schweinehund zumindest für den Moment besiegt und ich hoffe, dass das auch noch eine Weile anhält. Natürlich ist es schön, wenn die Hose auf einmal etwas weiter ist, als gewohnt und die Beine sich ein bisschen definierter anfühlen, als vor einiger Zeit noch. Aber reicht das aus, um daraus genügend Motivation zu ziehen?

Der innere Schweinehund_3Mein nächstes Ziel ist, ein guter Engel zu sein. Engel? Ja, ernsthaft. Ein lieber Freund, der übrigens ein echtes Tier ist, was den Sport und die Ernsthaftigkeit des Ganzen angeht, hat mich gefragt, ob ich sein Marathonengel sein möchte. Er startet noch dieses Jahr bei einem Marathon, bei dem man für die letzten fünf Kilometer bis zu drei Engel nominieren kann, die einen in der Schlussphase motivieren und mit einem laufen. Und da wäre ich ja ein wirklich schlechter Engel, wenn ich das nicht durchhalten würde. Also kann ich mich mit diesem Ziel vielleicht auch noch zusätzlich motivieren. Ich hoffe es.

Also: Dennis, ich verspreche mein Bestes zu geben, um Dir ein guter Engel zu sein, damit Du dein gestecktes Ziel erreichst! (Hoffentlich bereue ich das nicht! :-))

Der innere Schweinehund_4Woraus zieht ihr eure Motivation? Fällt euch der Sport leicht oder seid ihr genauso ein Muffel, wie ich? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und vor allem Tipps, wie man dem Schweinehund am besten in den Arsch treten kann…!

Firmenlauf die Zweite

Nur noch wenige Stunden bis zum Start des diesjährigen Firmenlaufs in Heilbronn. Ich bin wieder dabei und hoffe doch sehr, dass es kein solches Hitzemassaker wie im letzten Jahr wird.

Ich freu mich drauf!

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Sport ist Mord

Gemäß dem Vorsatz, wieder mehr Sport zu treiben, zog es eine Hand voll Menschen und ihre Räder an einem verregneten Tag in die Löwensteiner Berge, um ein wenig zu „radeln“.

IMG_0821Mit „radeln“ war es allerdings nicht getan. 38km über Straßen, Schotter, Wald- und Feldwege, bergauf, bergab, mit und ohne Gegenwind galt es zu überwinden. Total kaputt, dreckig und durchnässt war der Stolz über das Überwundene allerdings gar nicht mal soooo klein!

IMG_0823IMG_0825IMG_0826Mit zwei Joggingeinheiten haben wir in Woche 1 immerhin drei Mal das Sportprogramm durchgezogen. Chaka :-)

Geschafft!

Es ist vollbracht :-) Bei einer schier unglaublichen Hitze ging gestern Abend endlich der Stimme Firmenlauf los, bei dem ich mitgelaufen bin. Über 4.000 andere Läufer und ich drängten sich am Neckar entlang und durch die Innenstadt, bis nach 5,3km endlich das Ziel erreicht war. Ich bin total kaputt aber happy eingelaufen und war mächtig stolz auf mich, dass ich es wirklich durchgezogen habe. Hat Spaß gemacht, aber beim nächsten Mal würde ich mir doch 10-15 Grad weniger wünschen…

Los gehts…!

Endlich ist es so weit. Ich habe mir heute endlich neue Laufschuhe gekauft. Nicht ich allein, denn ich hatte ja einige Geburtstagsgutscheine, die mich dabei unterstützt haben.

Aber von vorn. Ich habe gefühlte zwei Stunden in der Filiale des Runners Point verbracht. Ich bin so wahnsinnig ausgiebig beraten worden, dass ich die Hälfte meines erworbenen Wissens auch schon wieder vergessen habe. Der junge Mann, der mich beraten hat, hat sich meine Füße, meinen Gang, meinen Stand, meine Belastung im Gehen und Stehen und wasnichtnochalles angehesen. Hat mich beim Laufen und beim Joggen auf dem Laufband gefilmt und analysiert und mir daraufhin mal eben fünf verschiedene Paar Schuhe angeschleppt. Ich habe alle ganz tapfer probiert und bin (ja, tatsächlich) mit allen fünf wieder auf dem Band gejoggt und erneut gefilmt und analysiert worden. Letztendlich entschied ich mich für die bequemsten und fast auch schönsten.

Ein Modell von Nike, was mich dazu brachte, auch den Sensorchip für den I-Pod mit zu kaufen. Ich hoffe nur, dass ich das geregelt kriege. Aber ich kenne jemanden, den ich fragen kann *R. anguck* :-)

Das sind die neuen Schätze! Na, wie findet Ihr sie? Verloren gehen kann ich mir der Farbe wohl kaum, oder?