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Alles neu macht der…März! Küche Teil II

Der Termin rückte näher und wir bereiteten uns nach und nach auf die Renovierung vor. Einigten uns auf eine Farbe (ich habe mich zum Glück durchsetzen können :-)), zankten uns über die Esstisch-Lösung und die passenden Stühle dazu, schauten uns alle möglichen Arbeitsplattendesigns an, montierten die neuen Griffe, die ich bei IKEA für günstiges Geld erstand, um die Farbe erst einmal testen zu können.

Kurz, bevor wir starteten, fotografierte ich den aktuellen Stand noch einmal durch. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht optimal, weshalb ihr euch jetzt durch schlechte Bilder quälen müsst…

SONY DSC SONY DSC SONY DSCDas bisherige Design der Arbeitsplatte. Längst nicht mehr zeitgemäß und auch schon etwas mitgenommen. Auf die neue freuten wir uns wohl am meisten.
SONY DSC SONY DSCDer Tisch war übrigens normalerweise ausgeklappt und mit vier Stühlen bestückt. Von zwei Exemplaren hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings schon getrennt, um mehr Platz zu haben.

Wir legten los. Als erstes musste einer der Hängeschränke weichen, da sich dahinter Risse breit machten und wir diese beseitigen wollten. Kaum war der Schrank weg, machte sich ein extrem unangenehmer Geruch in der Küche breit. Nicht ganz so dezent ausgedrückt, roch es nach Scheiße ;-) Die Ursache war jedoch schnell gefunden (dank meinem findigen Mann). Der Vorbesitzer (oder Küchenbauer) muss bei der Montage des Schrankes die Entlüftung des Abwasserrohres angebohrt haben. Sobald die Schraube jedoch raus war, konnte das Lüftchen sich hübsch in der Küche ausbreiten. Lecker. Das Leck wurde geflickt, was aber zur Folge hatte, dass der Schrank dort nicht mehr aufgehängt werden konnte. Also musste eine neue Lösung her…

SONY DSCDas verputzte Stück resultiert übrigens aus einer Wasserleitungsverlegung. Hat also nichts mit unserer Renovierung zu tun. Nur, falls ihr euch wundert…

Glücklicherweise gehört ein Dachboden zu unserer Wohnung, über welchen mein Mann eine Konstruktion für den Hängeschrank realisieren konnte. Hier baute er eine Verspannung, durch die der Schrank wieder bombenfest hält und normal belastet werden kann.

15_Konstruktion DachbodenDer Esstisch wurde kurzerhand ins Wohnzimmer integriert und meine „Kaffeestation“ dort installiert. Kein Tagesbeginn ohne Kaffee. Erst recht nicht bei einem Morgenmuffel, wie mir!

SONY DSCAls nächstes wurden die Maße für die benötigte Arbeitsplatte aufgenommen. Inzwischen hatten wir ein Design gefunden, welches uns beiden gefiel und darüber hinaus sogar noch zur Küche passte (leider kann niemand genau sagen, um welches Holz es sich bei der Küche handelt). Wer hätte gedacht, dass das noch wahr wird… Da die Küche von der Aufteilung für die Arbeitsplatte her etwas komplizierter war, musste ein genau bemasster Plan her…

SONY DSCSONY DSCMit dieser Planung wurde die Platte dann bestellt und wir konnten weiter machen. Wie ihr schon bemerkt habt, bauten wir die restliche Küche nicht ab. Erfahrungsgemäß wird es beim zweiten Aufbau nie wieder so gut, wie beim ersten. Also entschlossen wir uns, drumherum zu renovieren. Demnach machten sich Christo und Jean-Claude ans Werk.

SONY DSCSchon viel erledigt, aber trotzdem noch kein Stück weiter…

Mehr dann in Teil III!

Alles neu macht der…März! Küche Teil I

Nachdem ich im März diesen Jahres hier so groß unsere Küchenrenovierung angekündigt habe, ist online nicht wirklich viel mit den Bildern, die ich eifrig während der Renovierung geknipst habe passiert. Was nicht heißt, dass wir nichts getan haben sondern dass ich wohl einfach zu faul war keine Zeit hatte, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Also nutze ich die kalte, triste Jahreszeit dazu, um euch auf Stand zu bringen.

Wie ich an anderer Stelle schon einmal erzählt habe, nahmen wir uns vor, jährlich ein Zimmer unserer Wohnung zu renovieren (wie der März daraus entstand, weiß niemand mehr. Mai kann ja jeder. Oder so…). In 2012 begannen wir im Westflügel mit dem Wohnzimmer, dessen Renovierung uns allerdings so nachhaltig fertig gemacht hat, dass wir in 2013 von Renovierung nichts mehr wissen wollten. Also erinnerte uns die Küche täglich daran, bis mein Mann sich ein Herz fasste und im November 2013 wenigstens mit ein paar Vorarbeiten anfing.

Generell muss ich vorweg schicken, dass wir die Küche vom Vorbesitzer übernommen haben und die Möbel an sich noch top sind. Daher sprechen wir hier von einer „kleineren“ Renovierung bzw. Modernisierung. Die Möbel sollten aktuellere Griffe bekommen (gold/bronze kann man – muss man aber nicht mögen), wir wünschten uns eine neue Arbeitsplatte (was sich noch als knifflig herausstellen sollte) und eine neue Wandfarbe. Außerdem brannte mein Herz für einen neuen Tisch, da der „alte“ Klapptisch mir nicht mehr schön erschien (und ich seit Jahren keine Buche mehr sehen kann).

Den „eigenen“ Handwerker im Haus haben spart eine Menge Kummer, bringt aber auch technische Wünsche mit sich, wenn es sich dabei um ein Exemplar aus der Elektrozunft handelt. Also machte man(n) sich ans Werk, um seine Wünsche nach elektrischen Rollladen und zusätzlichen Steckdosen  umzusetzen.

SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSCDer Rollladengurt wurde entfernt, der Motor für den elektrischen Antrieb eingebaut, die Löcher verputzt und gefliest.

Der zukünftige Esstisch sollte an der gleichen Stelle stehen, wie der bisherige. Da hier bisher keine Steckdose vorhanden war, wurde nachgerüstet. Schließlich könnte man ja einmal den Wunsch nach einem Raclette o.ä. hegen.

SONY DSCAn diesem Bild seht ihr übrigens, dass es wirklich schon Ende letzten Jahres aufgenommen wurde. Dort stehen nämlich die Adventskalender auf dem Tisch :-)

SONY DSCErschwerte Installationsbedingungen im Kniestock, der seinem Namen von der Höhe her alle Ehre macht.

Ein weiterer, sinnvoller Wunsch meines Mannes war übrigens eine „USB Ladestation“, die uns Erleichterung für die Handys bringen sollte. Grundsätzlich wollten wir nämlich abends beide Handys gleichzeitig an der einen, vorhandenen Steckdose laden und am liebsten noch ein iPad mit dran hängen. Also wurde eine zweite Dose installiert, die Platz für zwei USB-Ladekabel gleichzeitig bietet und welche nun dauerhaft ladebereit sind.

SONY DSCDas waren die ersten Vorarbeiten. Bis zum Frühjahr tat sich erst einmal nichts und das Wort Küche in Verbindung mit Renovierung wurde nicht weiter erwähnt! Ende Februar jedoch hatten wir die Nase voll und beschlossen, jetzt endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bevor wieder ein Jahr ins Land geht. Wir setzten uns einen Termin und zogen die Chose durch…!

Weiter geht es in Teil II.

Sonnenschein

Ich liebe frische Sonnenblumen. Sie stehen für mich für Sommer und gute Laune und ich erfreue mich bei jedem Blick an ihnen. Ein Muss für das heimische Wohnzimmer.

Die Freude über die erste, miniwinzkleine Paprika am Strauch war übrigens fast genauso groß :-)

Wandschmuck

Endlich haben wir ein Bild über der Couch!

Lange genug hat es ja gedauert, aber nun ist es da. Ich finde es Super, auch wenn es vielleicht nur eine Übergangslösung ist. Mir schwebt da noch etwas anderes, größeres vor.

Ein kleines gab es direkt noch dazu, das hat seinen Platz nun auf dem Regal gefunden.

Wie gefallen sie Euch?

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Living

Inzwischen sind wir (bis auf das noch immer fehlende, große Bild) vollkommen in unserem neuen Wohnzimmertraum angekommen. Ein bisschen Nippes hier, ein bisschen reaktiviertes da und schon kann man sich rundum wohlfühlen…

Mein Mann hat den (fast schon nostalgischen) Radiowecker meiner Großeltern reaktiviert und damit optisch einen Volltreffer gelandet!

Ein bisschen grün hier, ein bisschen Farbe dort…

Hach… ♥

Birds, birds, birds…

Was macht man, wenn man stylische und ausgefallene Lampen haben möchte, die aber entweder so nicht verfügbar sind oder Unsummen kosten? Selber machen heißt hier die Devise! In unserer heutigen DIY-Gesellschaft zwar nichts ungewöhnliches mehr, aber ich denke, unsere Vögelchen hat so keiner…

Aber zurück auf Los und von vorn:

Es zogen diverse hübsche, weiße Tauben und ein noch hübscherer Rabe bei uns ein, um einen qualvollen Tod zu sterben! Alle mussten mächtig Federn lassen, denn Ihnen wurden rigoros die Flügel ausgerissen!

Schon ein fieser Anblick, oder? Trösten wir uns einfach mit dem Gedanken, dass die Federtiere noch einen guten Dienst als Fuchslockmittel in „Jägers Garten“ verrichten werden. Hilft auch nicht? Dann kann ich jetzt auch nichts mehr zu unserer Verteidigung sagen… Egal, hier kommt Teil zwei der Bastelei:

Aus beiden Bauteilen entstanden, Ihr könnt es Euch sicherlich schon denken, hübsche Vogelleuchten:

Und diese hübschen Gesellen verrichten nun einen erleuchtenden Dienst an unserer Flurdecke. Wir sind schwer begeistert vom Ergebnis und finden die Idee nach wie vor toll!

Kuschelbär

Unser lieber Flocke hat sich schweren Herzens von seinem alten Kuschelsessel trennen müssen, damit ich endlich meinen Poäng bekomme. Ich schätze mal, Ihr habt alle schon einmal in einem gesessen und ebenfalls automatisch angefangen, wie ein Irrer hin und her zu wippen, ohne es zu bemerken… ;-) Seit Jahren wollte ich ihn gern haben und neulich haben wir diesen Wunsch in die Tat umgesetzt.

Ich nehme an, ich muss nicht extra erwähnen, wer die meiste Zeit darin sitzt und seinen alten, ach so geliebten Sessel seither mit keinem Wort mehr erwähnt…

Schöner schlafen

Ein durchaus erfolgreicher IKEA Besuch liegt hinter mir. Eigentlich wollte ich nur etwas Kleinkram kaufen und plötzlich hatte ich ein halbes Schlafzimmer im Wagen :-)

Hier das klassische Vorher-Foto:


Die Beute:


Warten auf die Umsiedelung :-)


Nippel durch die Lasche ziehen:


Die Handwerker, wobei Klein Troti weitaus mehr getan hat…


Nachher:



Ich finds total knorke!

Aus Chaos wird ein Kleinod

Einen Brückentag muss man nutzen! :-) Das habe ich gestern auch ausgiebigst getan, das könnt Ihr mir glauben. Ich kann mich kaum noch rühren und fühle mich wie eine auf den Buckel gefallene Schildkröte…

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe mich unter Anderem an unserem Balkon vergangen. Ich erwähnte ja schon, dass mein Mann die Fliesen bereits bearbeitet hat, also konnte ich mit dem Rest direkt loslegen.

Möbel abschleifen und neu ölen sowie alles einsammeln, was aus dem Winter noch draußen rumliegt. Und mal wieder darüber aufregen, dass die niedlichen Spatzen, die morgens so nett zwitschern, genau über unserem Balkon ihr Nest gebaut haben und alles vollk***.

Pflanzen kaufen, Töpfe putzen und bepflanzen. Dazwischen geschätze 25 Mal zwischen Wohnung nd Garage hin- und her bzw. hoch und runter laufen, um Töpfe runter und wieder rauf zu tragen.

Ich bin ehrlich gesagt recht zufrieden mit dem Ergebnis. Es fehlen zwar noch Kleinigkeiten (eine Markise zum Beispiel :-) Den ganzen Tag pralle Sonne macht den Balkon im Hochsommer eigentlich unnutzbar), aber das gestrige Angrillen hat schon einmal Spaß gemacht.

Ich finde außerdem, dass ich die Vorliebe zu Lila auch hier wieder gut versteckt habe ;-)

Schönen Sommer Euch allen!!

Heimelig

Vor ein paar Jahren begab sich der Kern unserer Clique auf nach Dresden, um dort den Jahreswechsel zu verbringen. Ein sehr schöner Kurzurlaub übrigens. Aber das nur am Rande. Innerhalb von Dresden fielen uns immer wieder wunderbare, bunte, beleuchtete Sterne in den Fenstern und auf Balkonen auf. Ein bisschen Gucken hier, ein paar Fragen da und schon hatten wir heraus bekommen, dass es sich dabei um Herrnhuther Sterne handelte, die übrigens in Herrnhuth von Hand hergestellt werden.

Also bekam meine beste Freundin im Folgejahr einen zum Geburtstag (praktisch, wenn man kurz vor Weihnachten Geburtstag hat) und ich bestellte mir gleich einen mit. Nun, was soll ich sagen. Der Stern bei Dany hängt seit Jahren jedes Jahr aufs Neue und ich habe es noch nicht einmal geschafft, meinen zusammen zu bauen. Aber das sollte sich ändern! Jawohl! :-)

Gesagt, getan. Vor ein paar Tagen holte ich das hübsche Päckchen vom Dachboden (ja, schon wieder :-)) Ihr seht, er verfolgt mich…) und machte mich ans Basteln.

Der Anblick bot sich mir nach dem Auspacken:

Zum Glück war die Beschreibung gut verständlich und meine Geduld schier grenzenlos, so dass ich nach gefühlten zehn Stunden verkrampfter Fingerhaltung mein Ergebnis bestaunen konnte.

Immer gut, wenn man einen guten Elektriker kennt, der das Teil zum günstigen Preis auch noch entsprechend verkabelt. Ich kenne da ein ganz besonderes Exemplar und durfte meinen Stern einen Tag später so bewundern:

Jetzt haben die Nachbarn auch etwas davon und ich kann endlich wieder Strom verballern! ;-)